China Magazin
China ist seit Jahren in aller Munde – als interessantes Reiseland, als wirtschaftliches Wunder, als Partner für Unternehmen sowie als Land für Studium und Beruf. Gerade die wirtschaftliche Entwicklung ist überaus bemerkenswert. Man denke nur einmal an Kleidung, Spielzeug, Elektronikwaren usw., die in immer größerer Zahl aus China kommen. Viele Unternehmen, hier gerade solche aus Deutschland, lagern ihre Produktion nach China aus, weil die Arbeit dort bei Weitem günstiger zu bekommen ist. Das Wirtschaftswachstum liegt bei unglaublichen acht Prozent, auch wenn es derzeit rückläufig ist. Schon seit 2010 ist es zwar nicht mehr so hoch, wie vorher, dennoch kann natürlich kaum ein Land dem Vergleich des Wirtschaftswachstums Stand halten. Es wird inzwischen von einem gemäßigt schnellen Wachstum gesprochen, was auf lange Sicht natürlich deutlich besser ist, als ein explosionsartiges Wachstum.
Unternehmen entsenden ihre Mitarbeiter zu Seminaren und Kursen nach China mit dem Ziel, sie als Leiter für Produktionsstätten vor Ort einzusetzen. Natürlich werden so ganze Familien umgesiedelt, was die hohen Zahlen von Einwanderern in den Großstädten erklärt. Gerade aus den Städten, mit denen Partnerschaften bestehen, entsenden Unternehmen Mitarbeiter. Beispiele für Partnerschaften sind etwa Peking – Köln, Duisburg – Wuhan, Dortmund – Xian oder Hamburg – Shanghai. Auch andere Länder, wie etwa Österreich (Linz – Chengdu) oder die Schweiz (Zürich – Kunming) unterhalten Städtepartnerschaften mit China.
Studenten aus China können schon seit langer Zeit in Europa und hier vor allem in Deutschland begrüßt werden. Sie nutzen das gute Lehrangebot für eine Ausbildung und kehren dann oft nach Hause zurück. Umgekehrt lässt sich aber ebenso ein Trend beobachten. So gehen immer mehr Deutsche zum Studium nach China. Schon allein aufgrund des wirtschaftlichen Wachstums und der Bedeutung Chinas auf dem Weltmarkt ist es wichtig, sich für das Land zu interessieren, die Sprache zu sprechen und somit kommunizieren zu können und sich einer Ausbildung zu unterziehen, die sowohl in Deutschland als auch in China anerkannt ist.

